Utegården Hälsingland Bed & Breakfast

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Wilkommen auf Utegården
Willkommen auf Utegården.
Ein Gehöft, Hälsingegård, nur zwei Autostunden von Arlanda. Unsere Spezialität ist Fruehstueck mit lokalen Produkten, zum Beispiel: Sauermilch mit Kompott aus schwarzen Johannesbeeren aus eigener Kueche, ebenso wie die verschiedenen selbstgebackenen Brote mit frischem Kräuterkäse und Schinken, Gemuese aus eigenem Garten und Napfkuchen mit Beeren der Saison. Alles in unverfälschtem Milieu aus vergangener Zeit.
www.utegarden.se

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Ich/wir sprechen auch deutsch.
Carin Gisslén-Schönning
0046-(0)270-422083, 0046-(0)70-3983783,
info@utegarden.se

Älgnäs 607, SE-823 92 Holmsveden, Schweden

Naturerlebnis

Ein Erlebnisbericht von 2007 über meine Begegnung mit einem Bären an unserer Sennhütte Nedervallen. Mitte Mai sah ich mit Freude einer abendlichen Fahrradtour mit unserem Samojed Hund Sippa entgegen, Sippa tollte frei und glücklich neben mir auf dem autofreien Waldweg herum. In Gesellschaft des Hundes wollte ich an der Sennhütte nach einem langen Arbeitstag in der Firma und der kurzen Mittagspause, alle Gedanken sortieren und zur Ruhe kommen, während ich dort Zweige und kleinere Äste aufsammelte, die nach der Winterabholzung noch herumlagen. Vogelgesang begleitete uns und hellgrüne Blattschattierung glänzte in der Abendsonne.

Vor meinem inneren Auge sah ich bereits den wunderschön mit Buschwindröschen bedeckten Waldwiesenhang. Diese weißen Anemonen bilden große Matten, die Auge und Herz nach dem langen Winter erfreuen. Durch wohltuend tiefe Atemzüge füllte ich meine Lungen mit frischem Sauerstoff und zog die Mütze fester über die Ohren, denn vom Tönnångersee wehte ein kühler Wind herauf.

Am Holzschlag des Winters angekommen, stellte ich das Fahrrad gegen einen Bretterstapel und zog die neuen Düfte tief ein. Die frische Landluft lag über der ganzen Gegend. Aus dem Augenwinkel heraus sah ich wie ein ungewöhnlich großer, rotbrauner Hase in den Wald hüpfte oder war es ein übergewichtiger Fuchs? Merkwürdig dachte ich kurz. Doch Sippa und ich nahmen, um keine Zeit zu verlieren, mit raschen Schritten den Sennhütenweg. Dort angekommen fort mit der Überjacke, die Hacke und die Arbeitshandschuhe geschnappt.

Denkt welche Freude ich spürte vor dieser zerstreuenden Abendbeschäftigung! Zufrieden ließ ich meinen Blick über die Abholzung hinweg schweifen bis dorthin wo die winterlichen Auslichtungsarbeiten so gut gelungen waren.

Aber was war das zwischen den Kiefern nur knapp 100 Meter entfernt? Etwas Braunes, das sich bewegte! Schnell Sippa herbeirufen und die Situation prüfen. Meine Gedanken gingen in verschiedene Richtungen und plötzlich erhielt der übergewichtige Fuchs eine denkbare Erklärung. Konnte es ein gewisses diesjähriges Junges gewesen sein, welches einen Alleinausflug machte hinaus bis zur Ackergrenze? Ja wahrhaftig es war ein Bär gleich unweit der Abholzung. Tiefatmung und es schoss mir durch den Kopf – du siehst eine Erscheinung! Ich ging rückwärts bis zur Sennhütte und verriegelte die Tür hinter dem Hund, gleichzeitig ließ ich den Bär nicht aus den Augen. Doch nun konnte ich feststellen, dass es wahrscheinlich ein junger Bär war vom Vorjahr, der dort neugierig auf seinem Hinterteil saß und nach rechts und links witterte. Der Wind lag in unsere Richtung und die Luft war erfüllt vom Duft der Wiesen um uns herum.

Lange saß er dort und ich stand still wo ich stand, gesichert durch die Abholzung zwischen uns und einem ausgezeichnetem Rückzugsplatz in der Hütte. Nichts geschah, so entschloss ich mich zu einigen lauten Jodelstrophen mit starker Stimme.

Dennoch geschah nichts. Es schien, dass er keine Witterung von mir bekam, sondern nur da saß wie das Tier Fridolin und schnupperte. Ich holte mein Mobiltelefon und rief Peo, meinen Mann, an und gab ihm Bericht. Möglicherweise schnappte der Bär nun meine Stimme auf, denn plötzlich erhob er sich ganz gemächlich und wanderte weiter in den Wald hinunter zum See.

Aber das Harken und Zweige aufsammeln, wie sollte das nun werden? Sollte es besser sein, mich direkt nach Hause zu begeben? Nein, das Ganze war so unwirklich und ruhig verlaufen. Ich entschied mich, das zu tun was, ich mir vorgenommen hatte. Aber ohne Frage hatte ich nun meine Augen die ganze Zeit überall. Und mein gesamtes Gesangrepertoire kam zur Anwendung! Denn singen soll man ja wohl und Lärm machen bei einer möglichen Begegnung mit Bären! Oder?

Ratet mal ob ich laut sang als ich später nach Hause radelte ohne Schutz, weder von der Abholzung noch von der Sennhütte. Doch die Bärenfurcht, die konnte ich wieder abschütteln.

Utegården i Älgnäs - Boende, Natur och Kultur, Hästar, Fäbod, aktiviteter, Naturupplevelser i Hälsingland
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Per-Olof & Carin Gisslén-Schönning
Älgnäs 607, 823 92 Holmsveden

tel: +46 (0) 703-98 37 83
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